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Mittwoch, 3. Mai 2017

Unser erster Steinenhaus-Besuch

Vorbereitungen

Als Anfänger, zumindest gemeinsam, haben wir uns lange Gedanken gemacht, was wir von einem Besuch in einem Swingerclub erwarten und welche Art von Club (Pärchenclub, Partylocation, Sex Kino...) für uns in Frage kommt.

Über die diversen Clubs und Unterschiede haben wir uns im Joyclub und die jeweiligen Websites der Häuser informiert. 

Besonders hilfreich waren aber die Infos zu Stammgästen, sowie diverse Bewertungen und Kommentare von Besuchern.

Nachdem sich das Steinenhaus herauskristallisiert hat, nahmen wir auch Kontakt zu Paaren auf und erhielten so weitere Details. Leider klappte es nicht mit einer Verabredung, was wir allerdings zukünftig anstreben.

Wir?

Kennengelernt haben wir uns über Aktivitäten / Blogs im Internet und stellten bei einem Kaffee fest, dass uns auch in der realen Welt viel verbindet und gegenseitig anzieht.

So entwickelte sich aus einer Freundschaft eine sehr intensive erotische Beziehung, welche von unseren Ehepartnern jeweils akzeptiert wird.

Los geht's...

Wir verabredeten uns auf dem Parkplatz, der gut ausgeschildert und entsprechend leicht zu finden ist.

Beide spürten wir ein aufgeregtes Kribbeln, mehr als es uns sowie so schon erregt, wenn wir uns treffen. Aber es spielte auch ein Hauch von Unsicherheit hinein, weil wir uns ja auf ganz neues Terrain begeben sollten. 

Wir hatten uns jeweils gewünscht, welches Outfit wir dem anderen zuliebe tragen sollten und über das kurze Gespräch zu den jeweiligen Dessous verflogen letzte Bedenken.

Schnell noch bei Rot über die Fußgängerampel und los geht's.

Der Einlass...

Im Eingangsbereich fanden wir eine kleine Rezeption vor und erhielten, nachdem wir unseren bzw. meinen Joyclubnamen genannt und bezahlt hatten, den Schlüssel für den Schrank im Umkleidebereich. Unser offensichtlich sicheres Auftreten erweckte wohl den Eindruck, dass wir schon öfter den Weg ins Steinenhaus gefunden hatten, aber auf eine kleine Anmerkung, dass es unser erstes Mal sei, wurde uns der Weg (über den rotenTeppich) gezeigt.

Schon der erste Eindruck erfüllte unsere Erwartungen: es war zwar etwas dunkel, aber sehr geschmackvoll und anregend eingerichtet. Es lief Musik im Hintergrund und ein paar Besucher entspannten sich auf den loungigen Couches, während auf ein paar Bildschirmen Pornos liefen.

Was ist wo?

Beim Umziehen im entsprechenden Bereich stellten wir fest, dass wir schon auch eine detailliertere "Einführung" toll gefunden hätten, was eine offensichtlich erfahrenere Besucherin mitbekam und anbot, uns bei Fragen weiterzuhelfen. Da zeigte sich doch noch unsere Unsicherheit und wir sagten nach der ersten beantworteten Frage kurz "Danke", so nach dem Motto: ab hier kommen wir selbst klar.  

Im Nachhinein war die Reaktion vielleicht sogar ärgerlich, denn die Besucherin war recht attraktiv und es hätte sich vielleicht sogar noch eine erotische Begegnung ergeben, auf die wir dieses Mal verzichtet haben

Pärchenkino und mehr ...

Nachdem wir uns einen Sekt gegönnt hatten, erkundeten wir die obere Etage und landeten, gefolgt von einigen Herren, im so genannten Pärchenkino. Wir ließen uns nicht lange bitten und vergnügten uns auf einer der Liegen. Unsere Lust steigerte sich und mein Schatz hatte den ersten Orgasmus vor dem männlichen Publikum. Danach erkundeten wir weiter die diversen Räume und folgten einem lauten Gelächter...

"Ich fotografiere..."

Wir betraten einen Raum, der offensichtlich für größere Gruppensessions gedacht war, wo sich eine große, gutgebaute Dame mit einem der vielen Herren unterhielt. Wir weckten schnell ihr Interesse und sie fragte, ob wir ein Problem mit Fotos hätten. Da mein Schatz eine tolle Fotografin ist und ein genauso tolles Model, lachten wir provokant und sie drückte mir umgehend ihr Handy in die Hand, mit dem ich die beiden in der Doggy-Stellung von hinten (leider nur) fotografierte. Die sehr dominant daher kommende Lady verließ uns danach ...

Anschließend fielen wir zwei übereinander her und nachdem ich meinen Schatz ausgiebig leckte und fingerte, fickte ich sie in der Missionarsstellung zu einem heftigen, lauten Orgasmus. 

Ein Mann deutete an, dass er gerne mitmachen würde, was ich zur Erleichterung meiner Süßen, wie sie hinterher sagte, mit einem freundlichen Kopfschütteln ablehnte. Ich fand es tatsächlich sehr angenehm wie schnell er den Rückzug antrat und hinterher anderen Herren berichtete, was für eine "geile Show" wir präsentiert hatten.

Blowjob zum Abschluss...

Im unteren Loungebereich fanden wir uns zum Abschluss wieder. Hier lief weiterhin auch ein wenig Musik, die wir oben vermissten, und "einfachere" Pornoszenen, die nicht wirklich unseren Geschmack trafen. Trotzdem ließ es sich mein Schatz nicht nehmen, meinen Schwanz ausgiebig zu liebkosen.

Ich genoss es sehr und kam sehr heftig, was ein großartiger Abschluss sein sollte.

Nach einer Dusche im tollen Duschbereich, zogen wir uns an und von dannen.

Unser Resumee

Wir kommen auf jeden Fall wieder. Die Location ist toll und bietet viele Möglichkeiten, von Besuchen zu zweit bis zu tollen Partys mit vielen Leuten. Man findet diverse Räume, alle basiert auf unterschiedlichen Themen eingerichtet. Einen Diskobereich, einen SM - Keller usw.

Wir hoffen auch, dass wir uns (vorher) mit Paaren verabreden können, um dort weitere Phantasien umzusetzen.

Habt Ihr Fragen und/oder Interesse dann meldet Euch unbedingt....


Dienstag, 11. August 2015

Aktuell...

... ist es mal wieder das, was mich so reizt:






Viele Körper, viele Hände, viel Lust und ganz viel Sex!

Dienstag, 23. Juli 2013

Mittwoch, 12. September 2012

Unser 1. Besuch im Fun4Two


Es ist jetzt schon 10 Jahre her, dass wir dort waren, aber ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen.

Auf den Club Fun4Two gekommen sind wir durch die Sendung "Wa(h)re Liebe", in der Swingerclubs vorgestellt und bewertet wurden. Der Club schnitt als bester ab, hatte im Bericht einen tollen Eindruck bei uns hinterlassen und lag weit genug von zuhause entfernt, so dass meine Liebste davon ausging, nicht gleich ihrem Chef über den Weg zu laufen!

Wir hatten ein Hotel in der Nähe gebucht und am Nachmittag eingecheckt. Da der Club direkt an der Autobahnabfahrt liegt, wussten wir wo wir hin mussten, fühlten aber doch ein wenig Unsicherheit aufkommen... bei meiner Süßen sogar so stark, dass sie sagte, sie könnte jetzt auch wieder nach Hause fahren.

Wir nahmen aber dann doch unseren ganzen Mut zusammen und fuhren los. Am Tor meldeten wir uns und da wir uns vor telefonisch registriert hatten, konnten wir ohne Probleme mit dem PKW auf das Gelände des ehemaligen Bauernhofs. Es war für Anfang Dezember relativ warm, aber der Außenpool war dennoch geschlossen. Ansonsten standen ein paar Nobelkarossen neben unserem Golf, was uns zu dem Schluss kommen ließ, dass die Leute doch hoffentlich soviel Niveau hatten wie offenbar Geld.

Am Eingang mussten wir dann unsere Personalausweise abgeben, die anschließend kopiert wurden. Zusammen mit dem Mitgliedsausweis erhielten wir sie zurück und wurden gefragt, ob wir eine Führung wünschten. Ich mag ja diesen Akzent der Holländer und die Dame am Empfang war richtig nett. Wir sagten schüchtern ja und folgten ihr durch die Räumlichkeiten.

Es war alles sehr gemütlich und hochwertig eingerichtet, wobei uns auch auffiel, dass Hygiene kein Fremdwort in Holland ist! Der Rundgang, es war ca. 20 Uhr, endete im Umkleidebereich, den wir um spätestens 22 Uhr wieder aufsuchen sollten, weil dann Dresscode (erotische Kleidung) galt.

Das Buffet und der Barbereich waren klasse und die Leute überwiegend attraktiv bis hin zu sehr sympathisch. Allerdings hatten wir schon jetzt aufgrund der Sprachbarriere beschlossen, keinen Kontakt zu anderen Paaren zu suchen, aber auch ein wenig eingeschüchtert festgestellt, dass die meisten Paare nicht allein kamen bzw. sich verabredet hatten.

Die Musik wurde ab 21 Uhr lauter und der DJ spielte um 22 Uhr den eigenen Fun4Two-Song, womit der Dresscode eingeläutet wurde.

Wir zogen uns um und gingen zuerst in Richtung Wellnessbereich. Nach ein paar Minuten in der Sauna duschten wir gemeinsam und verwöhnten uns vor den vorbeikommenden Leuten. Das war richtig aufregend und nicht der letzten Höhepunkt des Abends. Im Whirlpool saßen wir mit vier bis fünf anderen Leuten, die sich küssten, aber auch an die Hausregeln hielten, keinen Verkehr im Whirlpool zu haben.

Nach einem kleinen Umtrunk in der Bar gegenüber der Sauna, ging es in ein kleines Herzchenzimmer: eine Liegewiese im Herzchendekor mit Herzchenfenstern für Leute, die gerne beobachten, Herzchenkissen und Herzchenstoffen... alles was das Herz begehrt! ;-) In dem Zimmer hatten ungefähr drei Paare Platz, wobei wir zunächst alleine wunderschönen Sex hatten und zunächst nicht merkten, wie sich ein weiteres Paar animiert von unserer Performance fühlte und ebenfalls loslegte.

Mein Schatz kam richtig auf ihre Kosten und es fühlte und hörte sich einfach nur gut an. Anschließend besuchten wir einen Raum, der eine kleine Bühne hatte, auf der sich eine Frau von zwei Männern verwöhnen ließ. Wir nahmen Platz bzw. ich saß auf einem Hocker und meine Süße schob ihren tollen Hintern zwischen meine Oberschenkel. Spielerisch führte sie ihre Hände zu meinem steifen Schwanz und schob die Vorhaut langsam vor und zurück. Ein Mann vor ihr nahm mein Stöhnen zum Anlass und begann die Brüste meiner Frau zu massieren. Sie lächelte ihn höflich, aber auch unmissverständlich ablehnend an und wir waren wieder zu zweit. Gingen aber bevor ich richtig auf Touren kam.

Über eine Leiter kamen wir dann auf den Dachboden, auf dem gefühlte 100 Personen stöhnend zur Sache kamen, was uns jetzt nicht so sehr zusagte, so dass wir am SM-Bereich und Pornovideo-Raum vorbei zum Nachbau von Amsterdams Rotlichtviertel gingen. Hier suchten wir uns ein kleines, süßes Häuschen, in dem man nicht stehen konnte. Wir krochen also in Position und hatten in den verschiedensten Stellungen Sex. Da auch andere Paare diesen Ort aufsuchten und die Häuser miteinander verbunden waren, sah und berührte man auch andere Personen, was mich ziemlich anmachte.

Da es inzwischen bereits 2 Uhr war und wir doch ziemlich müde, machten wir uns dann aber doch auf den Weg ins Hotel und fielen müde und glücklich ins Bett.

Ziemlich genau ein Jahr später heirateten wir übrigens und zum ersten Hochzeitstag schenkte mir meine Frau einen weiteren Fun4Two-Besuch. Allerdings war das dann schon nicht mehr ihr Ding und somit unser letzter Swingerausflug!

Über mich...

Mein Leben hat so einige Dinge mit mir veranstaltet und ich habe mich abgefunden, dass es eine Achterbahnfahrt ist, deren Steigungen, Schussfahrten und Loopings man nicht immer voraussehen kann, sondern immer das Beste daraus machen sollte.

Wenn ich etwas tue, dann mit vollster Überzeugung und Leidenschaft. Neugier ist dabei auch noch ein wichtiges Element und die hat mir geholfen, viele tolle Facetten des Lebens, unheimlich spannende Leute und aufregende Gefühle kennenzulernen, die ich mir zuvor eigentlich nur in Träumen vorgestellt habe.

Erotik ist sehr wichtig für mich und ich liebe sie auszuleben. Ich versuche es allen Menschen recht zu machen und niemanden weh zu tun, weiß aber auch, dass das nicht immer möglich ist. Zwei Frauen haben mein Leben mitgeprägt (meine Mutter mal außen vorgelassen ;-)). Leider habe ich in meiner ersten Beziehung und Ehe bereits auch die Bekanntschaft mit Krankheit und Tod machen müssen, aber durch diese Erfahrung gemeinsam mit meiner damaligen Frau auch das Erleben des Glücks und der Lust auf vielen Wegen kennen und schätzen gelernt.

Dieses Glück und die Lust miteinander zu teilen, in den Augen des Gegenübers zu sehen und gemeinsam zu steigern, ist das Größte für mich.

In meiner jetzigen Ehe hat auch das Kinderglück zugeschlagen und auch hier habe ich die andere Seite der Medaille kennengelernt, dass nicht immer alles in einer Partnerschaft im Gleichschritt verläuft und sich Ansichten und Bedüfnisse unterschiedlich entwickeln.

So dachte ich, dass wir uns durch unsere gemeinsame Experimentierfreudigkeit in Richtung aufgeschlossenes Swingerpaar entwickelten, was sich aber nicht erst nach der Geburt unserer beiden Kinder als Trugschluss herausstellte. Meiner Gefühlswelt und meinen Täumen hat es allerdings nicht geschadet und ich bin weiterhin voller Hoffnung, dass sich irgendwann die Dinge wieder in diese Richtung drehen und ich gemeinsam mit meiner Frau meine tiefe Leidenschaft ausleben kann!

Ich hoffe, dass es gefällt, wenn ich ab sofort hier über mich, meine Erfahrungen und Wünsche schreibe... viel Spaß beim Lesen!!